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10.12.2007

Der schnelle Räuber

Image:Velociraptor BW.jpg

Bild von ArthurWeasley

Die Farne weden zur Seite geschoben, fassartige Beine tauchen auf und mit ihnen ein ganzer Körper. Zuerst erscheint der Kopf. Es ist ein sehr kantiger Kopf. Der massige Körper ist besetzt von mehreren Knochenplatten.

Es ist ein Euoplocephalus, ein Ankylosaurus von Fünf Metern Länge. Langsam beginnt er mit seinem Schnabel Farne und Blütenpflanzen auszureissen und zerkaut sie im Mund.

Ein paar Meter von ihm entfernt steht ein dichter Busch. Eine kleine Gestalt, 2 m lang, huscht in dass Dickicht rein, ohne dass der Ankylosaurus etwas davon mitbekommt.

Seltsame Geräusche erklingen aus dem Busch, der Ankylosaurus schaut kurz hin, bevor er sich wieder seinem Fressen zuwendet. Plötzlich raschelt der Busch. Eine kleine Gestalt schießt hervor, der Kiefer langt schnell zum ungeschützten Bauchs des Ankylosaurus und reisst ihm ein Fleischstück raus. Der Ankylosaurus röchelt, doch bevor seine Schwanzkeule zuschlagen kann, ist das Tier schon verschwunden. Plötzlich tauchen von allen Seiten aus den Büschen Dinosaurier auf. Es sind Fleischfresser. Ihre Hüfthöhe beträgt 60 cm, alle sind bis zu 2 m lang.

Velociraptoren. Nun geifern sie ein bisschen untereinander rum, und dann schlagen sie zu. Drei greifen auf einmal im Rudelverhalten den Panzerdinosaurier an. Im Flug fahren sie eine sieben cm lange Sichelklaue ais ihrem Fuß aus. Zwei der Angreifer machen eine Bruchlandung auf dem geschützten Rücken, einer reißt dem Euoplocephalus eine tiefe Wunde ins Fleisch. Der Euoplocephalus röchelt wieder kurz, und stolpert. Sofort fasst er sich wieder. Ein weiterer Angriff erfolgt. Doch diesmal ist der Pflanzenfresser aufmerksamer. Er reisst seine Keule herum und zertrümmert einem der Dinosaurier den winzigen Schädel. Leblos fällt der Körper zu Boden. Die anderen Dinosaurier aber haben mehr Erfolg und reissen dem Ankylosaurus tiefe Wunden. Die vier Beine des Euoplocephalus können in kaum noch tragen. Vor Verletzungen sinkt er zu Boden und fällt um. Sein größter und letzter Fehler seines Lebens, denn die kleinen Velociraptoren haben nur darauf gewartet. Sie schlitzen den Bauch des Euoplocephalus auf. Mit einem letzten Brüllen haucht dieser sein Leben aus.


Image:Velociraptor skull crâne 2.png

Bild von Zil-fr, es stellt den Schädel des Velociraptors dar.

Der Velociraptor erlangte durch den Film Jurassic Park Weltberühmtheit. Allerding haben die Filmproduzeure ein wenig mit der Größe des Velociraptor übertreiben, den in echt war etwa nur 2 m alng und höchstens 70 cm hoch. Jede der Kiefern war mit etwa 27 Zähnen besetzt, wobei die hinteren eher gezackt waren als die Vorderen. Der Velociraptor läuft nur auf zwei Zehen, die beiden anderen haben andere Zwecke, wobei eine ja die Rolle der 7 cm langen Sichelklaue spielt. Der Velociraptor wurde erstmals 1922 bei einer Expedition vom American Museum of Natural History in der Gobiwüste entdeckt, sein Schädel war aber dazu zertrümmert.Weitere Funde folgten aber.

6.23.2007

Der erste gefundene Dinosaurier



Mittlerer Jura, England: Eine Gruppe von Hypsilophodonweidet ein paar Büsche ab. Plötzlich lugen zwei kleine Augen aus dem Dickicht. Die Hypsilophodons bemerken nicht das sanfte Beben, dass gerade die Erde erschüttert hat. Die Augen fixieren die Herde und richten sich auf ein Hypsilophodon, der etwas verletzt zu sein scheint. Plötzlich brechen die Augen aus den Bäumen hervor und mit ihnen ein 10 m langer Körper! Eine mächtige Gestalt, 3 m hoch läßt die Hypsilophodons rennen, wobei der verletzte Hypsilophodon verletzt hinterherhinkt. Das gerade hat der Carnivorer ja auch taktisch erwartet und mit einigen Sätzen ist der Raubsaurier beim Hypsilophodon. Der Carnivorer packt ihn mit seinen Zähnen und schüttelt ihn heftig, um ihn dann durch die Luft fliegen zu lassen. Das übersteht kein Pflanzenfresser, und so bricht sich der schon verletzte Hypsilophodon das Genick.
Und jetzt reisen wir weiter durch die Zeit, in das Jahr 1676, in einen Steinbruch in England, wo gerade zwei Arbeiter ihre Arbeit austragen und auf einen Knochen stoßen. Und was für ein Knochen das ist. Ein Jahr später verfasst ein Mann namens Robert Plot einen Aufsatz darüber. Er wendete die Vermutung an, dass der Knochen von einem elefantgroßen tier stammen musste, und so glaubte er, die Römer hätten Elefanten nach Großbritannien gebracht. Erst später fand er heraus, dass sie unmölich von einem Elefantenn stammen konnten.
In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts erst konnte man einen ungefähr richtigen Bericht über den so genannten Megalosaurus bringen. Von ihm stammte der erste Dinosaurierknochen, den man gefunden hatte. Alle vorherigen Knochen wie beispielsweise im Mittelalter gehörten Fabelwesen wie Riesen und Drachen.

5.14.2007

Die Tyrannenechse


Ein T-Rex ist auf der Suche nach Futter. Da entdeckt der etwa 13 m hohe Carnivorer eine Triceratopsherde. Hungrig bleibt der Gigant stehen. Die Ceratopsier haben den 5 m hohen Tyrannosaurus Rex noch nicht wahrgenommen, was sie später sicher bereuen werden, denn da stürzt der Carnivorer schon auf sie zu. Mit seinen kräftigen Kiefern beißt er in den Hals eines Triceratops. Der wiederum sachlägt seine langen Hörner in den Bauch des T-Rex. Der lockert seinen Griff mit den Zähnen zwar etwas, läßt aber nicht ab. Schließlich bricht der Ceratopsier zusammen.
Der Tyrannosaurus war einer der letzten Saurier, die auf der Erde lebten. Sein Name heißt so viel wie Königsechse. Er lebte in den USA. Sein Gewicht betrug 4,5 bis 7 tonnen. Der erste
T-Rex wurde 1900 von Barnum Brown entdeckt. Was er sich wohl als Erstes gedacht hat?

5.12.2007

Ein mongolischer Saurier




Ein junger Torosaurus ist von seiner Herde abgekommen. Doch er weiß noch nicht, welche Gefahren außerhalb seiner Herde lauern. Als er zurück laufen will, ist es bereits zu spät. Ein etwa 10 m langer Carnivorer versperrt ihm den Weg. Der Torosaurier hat nur einen Ausweg : Und zwar den hoffnungslosen Versuch sich zu verteidigen. Doch zu spät, schon beißt der Fleischfresser ihm in die Kehle.
Der Angreifer war ein Tarbosaurus, ein Theropode aus der oberen Kreide, dem so genannten Maasbricht. Der Tarbosaurus hatte sehr zurückgebildete Arme, die ihn seltsam aussehen lassen ließen. Die Überreste des in der früheren Mongolei lebenden Dinosauriers sind in Ulan Bator, Moskau und Warschau zu sehen.





Noch ein Dankeschön an die Macher der Animationen!

Ein cleverer Carnivorer




Eine Herde Camptosaurier streift durch die vereinigten Staaten von Amerika vor 150 mio. Jahren. Mehrere große Camptosaurier haben die jüngeren Camptosaurier in ihrer Mitte, um sie zu schützen ( Muchos camptosaurios grandes dejan los camptosaurios menores en la mitad, para protegerlos ). Plötzlich kommt ein etwa 7-8 m langer Carnivorer aus dem Gebüsch. Über seinen Augen sind kleine Höcker. Seine sägeartigen Zähne und seine Höhe an den Hüften von 2m




verleihen ihm ein immer hungriges Aussehen. Er brüllt. Sofort kommen weitere Saurier seiner Art durch die Büsche. Aber nicht von der gleichen Stelle, sondern von überall. Die Camptosaurierherde ist umzingelt. Die Carnivorer greifen an. Fast alle Camptosaurier schaffen es zwar zu fliehen, aber zwei wurden von den Carnivorern erlegt. Die Jagd war erfolgreich. Es gab nicht viele Carnivorer, die in Rudeln lebten. Aber beim Allosaurus war es genau so. Er wog 1-2 t. Er lebte in Colorado, Utah, Wyoming, und Oklahoma. Ein schlauer Carnivorer!


Denen, die die Fotos oder Zeichnungen gemacht haben, noch ein herzliches Dankeschön!

5.11.2007

Ein cleverer und riesiger Dinosaurier



Ein Suchomimus ist auf der Suche nach Futter. An einem Fluss bleibt der große Fischfresser stehen. Er schnappt sich ein paar Fische, doch plötzlich ist die Luft gespannt. Er hebt seinen Kopf. Auf der gegen überliegenden Seite des Flusses steht ein mächtiger Carnivorer. Er brüllt. Nichts kann den großen carnivorer aufhalten. Mit einigen schritten steht er nun dem schnaubenden Suchomimus gegenüber. Die Beiden umkreisen sich. Mit ihren Augen fixieren sie jeder den Anderen. Die Frage ist nur, wer ist hier die Beute? Und plötzlich schlagen sie zu. Der Suchomimus schlägt seine Hauer in die Schulter des riesigen Carnivorers. Er hat sein Ziel verfehlt, nämlich die Kehle. Der gegnerische Carnivorer aber beißt dem Suchomimus ins Bein, was den Fischfresser unbeweglicher macht.



Der riesige Gegner starrt ihn hungrig an. Mit einer schnellen Bewegung beisst dem Suchomimus in den Hals, was womöglich das Ende des Suchomimus ist. Der Fischfresser strampelt noch verzweifelt, versagt aber.

Es gab viele große Fleischfresser, doch keiner war so riesig wie der in Afrika lebende Spinnosaurus ( Beziehungsweise Spinosaurus). Der 17m lange Theropode wog 7-9 t. Mit seinem Segel - der wohl dazu diente die Körpertemperatur konstant zu halten - war er 4,2 m hoch. Das machte er so : Er stellte seinen Rückensegel in den Wind. So kühlte er sein Blut ab, und somit seine Körperwärme. Ganz schön clever!